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Deutscher Meister im Hallensiebenkampf

   

Was für ein Wochenende, was für ein cooler und spannender Wettkampf. Und am Ende neuer Deutscher Meister im Hallensiebenkampf mit neuer persönlicher Bestleistung und neuem Saarlandrekord von 5777 Punkten und zugleich aktuelle Nummer „1“ in der europäischen Hallenbestenliste.
 

Hier ein kurzer Bericht über die beiden Wettkampftage in Frankfurt-Kalbach.

 

 

 

60m:

 

Ich erwischte einen optimalen Start in den Wettkampf. Mit 7,17 s unterbot ich meine seit 2003 bestehende 60-m-Bestzeit um 0,04 s, endlich ein positives Zeichen für die intensive Arbeit an meiner Sprinttechnik und der spezifischen Sprintkraft.

 

 

 

Weitsprung:

 

Gleich im ersten Versuch flog ich auf 7,29 m, womit ich bereits voll auf zufrieden war. Auch die beiden nächsten Versuche waren technisch gut, allerdings verschenkte ich beim Absprung die nötigen Zentimeter für eine größere Endweite.

 

 

 

Kugelstoßen:

 

Auch hier ging mein erster Versuch als Tagesbestweite in die Wertung ein. Mit 15,95 m kam ich bis auf 50 cm an meine Hallenbestleistung aus dem Jahr 2003 heran. Die beiden anderen Versuche waren auf Grund kleinerer technischer Fehler nur unwesentlich kürzer, weshalb im Sommer Weiten von über 16 m das Ziel sein sollten.

 

 

 

Hochsprung:

 

Nachdem ich vor drei Wochen bereits über 1,93 m gesprungen war, ging ich recht gelassen in den Hochsprungwettbewerb. Bis 1,91 m konnte ich alle Höhen ohne Probleme überspringen und zeigte vor allem mit dem Sprung über 1,91 m, dass größere Höhen durchaus realistisch sind. Allerdings verlor ich bei 1,94 m meinen Anlaufrhythmus und hatte somit keine Chance mehr, diese Höhe zu meistern.

 

 

 

Als Führender ging ich mit 3277 Punkten aus dem ersten Wettkampftag. Bereits jetzt war ich überaus zufrieden und auch teilweise überrascht über die guten und durchweg konstanten Leistungen.

 

 

 

60-m-Hürden:

 

Obwohl ich einen guten Start erwischte, kam ich zwischen den Hürden nicht so richtig ins Rollen. Die Zeit von 8,38 s ist ok, mehr aber auch nicht, es fehlt eben noch der letzte Schliff für einen runden und schnellen Hürdenlauf.

 

 

 

Stabhochsprung:

 

Meine Anfangshöhe von 4,60 m übersprang ich ohne Probleme im ersten Versuch, wie auch die nächste Höhe von 4,80 m. Bei 4,90 m konnte ich vor allem in den beiden letzten Schritten nicht mehr den nötigen Druck nach vorne machen, weshalb ich mit ein wenig Problemen diese Höhe erst im zweiten Versuch meisterte. Höher ging es an diesem Tag auch nicht mehr, allerdings bin ich mit dem konstanten Niveau von 4,80 – 4,90 m sehr zufrieden, wenn ich die technischen Elemente besser abrufen und umsetzen kann, dürften Höhen von 5 m und mehr kein Problem sein.

 

 

 

1000m:

 

Vor dem abschließenden 1000-m-Lauf hatte ich genau 80 Punkte Vorsprung auf meinen Verfolger Simon Hechler, was umgerechnet einem Vorsprung von ca. 8 Sekunden entsprach. Das Ziel war klar, den Abstand nicht allzu groß werden lassen bzw. sich an die Fersen zu heften. Simon suchte sein Heil in Flucht und ging sehr schnell an, im Nachhinein wohl etwas zu schnell. Aus taktischen Gründen war daher auch mein Anfangstempo zu schnell, weshalb ich auf der zweiten Rennhälfte zwar direkt hinter Simon lief, allerdings vom Tempo her nicht mehr zulegen konnte, und schließlich „nur“ mit einer Zeit von 2:53 min ins Ziel kam. Die Zeit war letztlich egal, ich hatte meine Führung verteidigt und damit den deutscher Meistertitel nach Hause gelaufen.

 

 

 

Impressionen aus Frankfurt sind in der Galerie zu finden.

 

 

 

Wenn ich auf das Wochenende zurückblicke, kann ich nur sagen: Wahnsinn! Einfach nur geil! Ich freue mich riesig. Ich wollte die Hallensaison dazu nutzen, meine technischen Bewegungsabläufe zu testen und meinen Körper wieder an die spezifischen Wettkampfbelastungen zu gewöhnen. In beiden Punkten kann ich ein sehr positives Fazit ziehen. Als „Zugabe“ noch den deutschen Hallenmeistertitel zu gewinnen, gibt mir zusätzlich so viel Energie und Motivation den eingeschlagenen Weg Richtung Sommersaison Schritt für Schritt weiterzugehen, um das große Ziel der 8000 Punkte dieses Jahr realisieren zu können.

 

 

 

An dieser Stelle darf natürlich ein Dank an diejenigen nicht fehlen, die mich vor allem in den beiden letzten, sportlich für mich doch recht schwierigen Jahren immer unterstützt und an mich geglaubt haben:

 

 

 

meinem Hauptsponsor: BSJ Maschinenbau in Püttlingen,

 

 

 

meinem Partner in Sachen Wettkampf- und Trainingsernährung: ULTRA-SPORTS und Dr. FEIL,

 

 

 

aber natürlich auch all meinen Freunden, meiner Familie und meiner Freundin Yvonne.

 

 

 

Vielen Dank euch allen.

 

 

 

In dieser Woche lasse ich es ein bisschen ruhig angehen, bevor nächste Woche die Vorbereitung auf den Sommer weitergeht. Die ersten Schritte sind gemacht, viele stehen aber noch bevor.

 

 

 

 

 

Lars

 

 

 

 

 

Links zu weiteren Berichten:

 

- Leichtathletik.de

 

- ULTRA-SPORTS.de

 

- Zehnkampfteam.de

 

 

 

 

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